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Die Technik macht das Retten schwer?!
Moderne Technik bietet mehr Sicherheit, erschwert aber teilweise die rasche Befreiung der Insassen. Wo an der Karosserie Spreizer und Schere anzusetzen sind, welche Vorsichtsmaßnahmen nötig sind
Wir möchten hier ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir die derzeitigen Sicherheitssysteme begrüßen und es für wichtig finden, diese mehr und mehr auszubauen, aber: Sollte es nun zum Fall der Fälle kommen und ein Unfall ist geschehen, so möchte man neben den aktiven und passiven Rettungssystemen im Auto schnellstens aus einer verunfallten Lage befreit werden. Hier stoßen die Retter aber immer mehr an die Grenzen des Machbaren. Sie müssen darauf achten, dass die vorhandenen, noch nicht ausgelösten, Sicherheitssysteme den Verunfallten aber auch den Retter nicht noch zusätzlich Verletzen. Hinzu kommen neue Werkstoffe im Fahrzeugbau, die wiederum bestimmte technische Voraussetzung des Rettungsgerätes voraussetzen. In diesem Zusammenhang bilden sich die Kameradinnen und Kameraden der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren in diversen Schulungsmaßnahmen fort und der Träger der Feuerwehren versuchen dass notwendige Rüstzeug bereitzustellen, aber auch SIE können mithelfen. WIE? Nun indem Sie den passenden Rettungsleitfaden für Ihr Fahrzeug aus dem Internet herunter laden und hinter der Sonnenblende hinterlegen.
Einen deutlicher Hinweis für die Einsatzkräfte, dass die Rettungskarte an Bord ist, kann über einen Aufkleber für die Windschutzscheibe erfolgen.
Rettungskarten der Fahrzeughersteller Die Rettungskarten können über die Hersteller-Homepage abgerufen werden. Für Inhalt und Darstellung sind die Hersteller selbst verantwortlich. Rechtlicher Hinweis:
ABER warum hat die Feuerwehr bzw. der Rettungsdienst diese Unterlagen nicht bereits vorliegen? Oder warum gibt es keine allgemeine Kennzeichnung für Airbags usw.? Nun zunächst ist es einfach nicht möglich jede Feuerwehr oder Rettungsdienst mit diesen Karten auszustatten und auf dem Laufenden zu halten. Es gibt zwar technische Möglichkeiten, wie Laptops usw., die es auch auf dem Markt gibt aber ob man überall dann auch Zugriff auf die gewünschten Daten hat und auch schnell das richtige Auto (Modellvielfalt, Ausstattungsvarianten) zu fassen bekommt ist doch sehr unwahrscheinlich. Und wer weiß besser, welches Auto sie fahren, als Sie selber. Teilweise gab es Hersteller, welche Zeichen für Airbags verbaut haben, aber diese konnten sich nicht durchsetzen und/oder waren für die Rettungskräfte nicht erkennbar. Quelle: Teilweise vom ADAC, Info Seite FF Bremerförde |





