Löschzug Oedt meldet personelle Probleme

Gemeinde Grefrath. Bei der Hauptversammlung der Grefrather Gesamtwehr blickte Gemeindebrandmeister Hans-Konrad Funken auf das Jahr 2016 zurück.

In der Oedter Albert-Mooren-Halle fand jetzt die Hauptversammlung der Grefrather Feuerwehr statt. Mahnende Worte gab es von Gemeindebrandmeister Hans-Konrad Funken, die ihre Wirkung bei den Ratsvertretern nicht verfehlt haben dürften, denn obwohl in den vergangenen Jahren viel für die Feuerwehr getan worden ist, muss kräftig weiter investiert werden. Das bezieht sich nicht nur auf das Material, sondern auch auf Bauten (Gerätehaus Oedt).

Mit Blick auf die Personalstärken sprach Funken davon, dass es beim Löschzug Oedt problematisch sei, da kaum Mitglieder vor Ort arbeiten. Drei Mitglieder sind jüngst weggezogen. Das habe zur Folge, dass bei relevanten Einsätzen die komplette Grefrather Wehr alarmiert werde. Die Gerätehäuser in Grefrath, Vinkrath und Mülhausen seien in Ordnung, aber: das Oedter Gerätehaus habe bauliche Mängel. Zudem bereite die Heizung.

16 Fahrzeuge hat die Gesamtwehr. Der Zustand der Fahrzeuge, die zuerst ausrücken, sei gut, so Funken, aber: "Die zweitausrückenden Fahrzeuge müssen in den kommenden zwei bis drei Jahren ersetzt werden. Sie sind 25 und 18 Jahre alt." Der Mitgliederbestand sank in 2016 von 198 auf 193 Mitglieder. Darin enthalten sind 25 Mitglieder des Trommlercorps und 42 der Ehrenabteilung. In den einzelnen Löschzügen und Löschgruppen sieht es wie folgt aus: Grefrath 41 Mitglieder, Vinkrath 21, Oedt 30 und Mülhausen 24. Die Zahl der Einsätze ging im Vergleich zu 2015 um rund 14 Prozent zurück. 2015 waren es 134 Einsätze und in 2016 115, davon 15 Brände. Es gab 25 Fehlalarme und 23 technischen Hilfeleistungen. Insgesamt leisteten die Wehrmitglieder 2016 wieder mehr als 12.000 Stunden ehrenamtlichen Dienst und waren dabei 1784 Stunden unterwegs.

Die Feuerwehr-Ehrennadel wurde verliehen an Andreas Wellen, Florian van den Bruck, Laura Heußen und Christof Bryla. Das Feuerwehrehrenzeichen in Silber erhielten Andre Lennackers, Robert Optendrenk und Stefan Schumeckers. Die Feuerwehrehrennadel des Verbandes für 40-jährige Tätigkeit bekamen Klaus und Rudolf Stelzer, Burkhard Horster, Josef Schoenmackers und Harald Hoersen.

Quelle: RP vom 28.03.2017

Ehrende und zu Ehrende bei der Hauptversammlung der Grefrather Wehr (von links):

Wilfried Wümmers,Peter Thönes, Vize-Bürgermeisterin Kirsten Peters, Rudolf Stelzer,

Josef Schoenmakers, Andre Lennackers,Kreisbrandmeister Klaus Riedel, Klaus Stelzer und

Wehrführer Hans-Konrad Funken. FOTO: Kaiser

 

 

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Was wir immer brauchen, sind Teamgeist, Offenheit, Kameradschaft und Leistungsbereitschaft. Wenn wir in den Einsatz fahren, sind zudem gesundheitliche Eignung und körperliche Fitness nötig. Ihr seid aber auch willkommen, wenn ihr nicht so fit seid, denn wir haben Aufgaben für jede und jeden.

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Immer bereit, immer da, wenn’s brennt. Das sind die Freiwilligen Feuerwehren vor Ort. Wir freuen uns darauf, dich als Teil unseres Teams zu begrüßen!

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Rund um die Uhr ist die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Grefrath für Sie da, wenn Sie in Not geraten. Für diese Situationen sind wir bestens ausgerüstet und ein perfekt zusammenarbeitendes Team. An unseren Dienstabenden trainieren wir für die unterschiedlichsten Einsatzszenarien und bereiten uns so auf den Ernstfall vor. Die Tätigkeit der Freiwilligen Feuerwehr ist ein Ehrenamt. Alles was wir machen ist absolut freiwillig. Wir sind Menschen, wie alle anderen, die ein Ziel verfolgen: Menschen und Tieren in Not zu helfen.

laut unserem Wahlspruch:

"Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr"

... 24 Stunden am Tag ... ... 7 Tage die Woche ... ... 365 Tage im Jahr ...

Das sind 365 gute Gründe für Sie ...

Auf den folgenden Seiten möchten wir uns vorstellen und unsere Tätigkeiten näher beschreiben. Bitte schaue Dich in aller Ruhe um und kontaktiere uns bei Fragen oder Anmerkungen.

Ihr Team der Freiwilligen Feuerwehr Grefrath

 

 


 

 

 

Brandtote sind Rauchtote

Jeden Monat verunglücken rund 35 Menschen tödlich durch Brände, die meisten davon in den eigenen vier Wänden. Die Mehrheit stirbt an einer Rauchvergiftung. Zwei Drittel aller Brandopfer werden nachts im Schlaf überrascht.

Die jährlichen Folgen in Deutschland: Rund 400 Brandtote, 4.000 Brandverletzte mit Langzeitschäden und über eine Mrd. Euro Brandschäden im Privatbereich. In den meisten Bundesländern ist daher die Installation von Rauchmeldern bereits gesetzlich vorgeschrieben.

Ursache für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit: Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus, die ohne vorsorgende Maßnahmen wie Rauchmelder zur Katastrophe führen. Vor allem nachts werden Brände in Privathaushalten zur tödlichen Gefahr, wenn alle schlafen, denn im Schlaf riecht der Mensch nichts. Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer, sondern der Rauch. Bereits drei Atemzüge hochgiftigen Brandrauchs können tödlich sein, die Opfer werden im Schlaf bewusstlos und ersticken dann.

Da bereits das Einatmen einer Lungenfüllung mit Brandrauch tödlich sein kann, ist ein  Rauchmelder der beste Lebensretter in Ihrer Wohnung. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und gibt Ihnen den nötigen Vorsprung, sich und Ihre Familie in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren.

Zigarettenrauch löst übrigens bei qualitativ hochwertigen Rauchmeldern keinen Alarm aus, solange die Zigarette nicht direkt unter den Rauchmelder gehalten wird.

 

Quelle: http://www.rauchmelder-lebensretter.de

 

Nordrhein-Westfalen (seit 01.04.2013)

Einbaupflicht

  • in Wohnungen, die nach dem 01.04.2013 errichtet oder genehmigt sind
  • für bestehende Wohnungen: bis 31.12.2016
  • in Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen

Verantwortlich

  • für den Einbau: Eigentümer
  • für die Betriebsbereitschaft: der unmittelbare Nutzer (Bewohner/Mieter) der Wohnung, es sei denn, der Eigentümer hat diese Verpflichtung bis zum 31. März 2013 selbst übernommen.

Fragen und Antworten rund um die Rauchmelderpflicht inkl. des Gesetzes zur Änderung der Landesbauordnung finden Sie auf der Webseite des zuständigen Ministeriums.

Hier finden Sie die Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen.

 

Quelle: http://www.rauchmelder-lebensretter.de

 

 

Rettungsgasse bilden: Die gesetzlichen Vorgaben

Wichtig ist: Alle Autofahrer sind gesetzlich dazu verpflichtet, eine Rettungsgasse zu bilden. Ausschlaggebend ist hier der Paragraph 11, Abs. 2 der Straßenverkehrsordnung (StVO). Dieser lautet ab dem 1. Januar 2017:

„Sobald Fahrzeuge auf Autobahnen sowie auf Außerortsstraßen mit mindestens zwei Fahrstreifen für eine Richtung mit Schrittgeschwindigkeit fahren oder sich die Fahrzeuge im Stillstand befinden, müssen diese Fahrzeuge für die Durchfahrt von Polizei- und Hilfsfahrzeugen zwischen dem äußersten linken und dem unmittelbar rechts daneben liegenden Fahrstreifen für eine Richtung eine freie Gasse bilden.“

Autofahrer, die es versäumen, eine Rettungsgasse zu bilden, können mit einem Bußgeld von 20 Euro belegt werden. Sie begehen eine Ordnungswidrigkeit nach Paragraph 49, Abs. 1 Nr. 11 der StVO. Viel wichtiger ist aber, dass jeder Autofahrer daran denken sollte, dass im Notfall keine Zeit verloren gehen darf.

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Falschparker blockieren Rettungswege

 

Die Rettungsksräfte am Niederrhein werden immer wieder von falsch parkenden Autos ausgebremst. Die Feuerwehren in Willich, Tönisvorst und Kempen verteilen deshalb schon länger rote Karten an die Falschparker. Trotzdem gibt es das Problem nach wie vor, sagte ein Sprecher. Viele Autofahrer würden bei der Parkplatzsuche vergessen, dass neben ihnen mindestens drei Meter Platz sein müssen. Sonst kommen die breiten Einsatzwagen nicht vorbei. Die roten Karten sollen deshalb auch in Zukunft verteilt werden.

Quelle: welleniederrhein / siehe auch hier

oder hier

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